Das war die Modellbaumesse 2019

Zum bereits 11. Mal durften wir unsere „Sahnestückchen“ bei der Modellbaumesse, auf der gleichen Fläche wie letztes Jahr, wieder mit ca. 250 m² Standgröße, gleich neben der Actionarena, ausstellen.

Das bewährte Konzept aus dem Vorjahr konnte auch heuer wieder angewendet werden. Der Aufbau des Messestandes hat bereits am Dienstagnachmittag begonnen und wurde durch die fleißigen Helfer rasch erledigt. Nach dem Zusammenbau des Zeltes ging es an die Verteilung der Tische für die Gruppierung der Ausstellflächen, Beamer und Leinwand wurden installiert, die Küche eingerichtet und alles für die Modelle vorbereitet.

Am Mittwoch wurden die Modelle zur Messe gebracht und aufgestellt. Doppeldecker von 40 cm (Beast) bis 2,5 m Spwt. (Ultimate) bildeten eine Hauptgruppe. Meine Swift-Familie (1,3m bis 3,25 m) hob sich wunderbar vom dunklen Untergrund des Tischtuches ab. Kollege Kritzeck brachte eine schöne Robin mit, die authentische Verwitterungsspuren aufwies. Auch unsere viel geflogene Clubpiper durfte den Hangar (Clubhütte) wieder einmal verlassen und wurde mit einem nostalgischen Segler von Hannes Griesser bepackt. Gerd stellte seine Oldies (Spitfire und Fokker 7) aus. Die Modelle von Rudi (Messerschmitt und Spacewalker) fanden auch angemessene Plätze. Viel Beachtung fand die Feuerschale, bestückt mit einer verunglückten Katana von Franzi, die die dunklen Seiten der Modellfliegerei veranschaulichte. Die von Wolfgang Fürhauser meisterlich gebaute Embraer Tucano, die mittlerweile in meinem Besitz ist, hatte einen Soloplatz neben dem Simulator. Das eingebaute Turboprop- Triebwerk begeisterte viele Besucher.

Die zahlreiche Fragen, die diesbezüglich gestellt wurden, konnten beantwortet werden. Vor dem Zelt standen sehr schöne Hubschraubernachbauten von Gerald, Harry und Helmut. Den platzmäßig größten Bereich belegten unsere Indoorflieger, die auch fast alle zum Einsatz kamen. Vertreten waren: Schafe, Minions, Pikachus, Feuerwehrmänner, Grisus, Hexen, Kürbisse, Geister, Jetmodelle, Little Gee in Klein- und Großformat, die Biene Maja. Die Fokkerstaffel zeigte atemberaubende Luftkämpfe. Dann waren ein Surfer, ein Kugelfisch, Rochen, Nemo und ein Delfin an der Reihe, die die Wasserwelt repräsentierten. Auch meine Swift mit einer kleinen Kunstflugdemonstration war vertreten.

Annemarie wurde zum „Flightdirector“ ernannt und hatte die Kontrolle über die Piloten in der Actionarena (Käfig). Diese Aufgabe meisterte sie mit Bravour und die Disziplin der Piloten war vorbildlich. Jede Flugshow wurde mit viel Applaus belohnt.

Die notwendige Versorgung mit Essen und auch Kuchen wurde von Gertrude, Annemarie und Sabine übernommen. Der Verein wurde wieder einmal sehr sympathisch, fachkundig und auch gesellig repräsentiert und so verging die Zeit wie im Fluge. Unser jüngster Senkrechtstarter Livio muss hier auch noch erwähnt werden. Mit seiner unbekümmerten, frischen und jugendlichen Art unterstützte er uns drei Tage lang in allen Bereichen. Als Instruktor beim Simulator, als Flugzeugträger oder aktiver Pilot bei den Shows zeiget er sich sehr bemüht –ein ganz starker Auftritt – bitte weiter so !!!

Besucht wurden wir auch vom Bundessektionsleiter für Modellflug Herrn DI Christian Faymann. Auch zwei Freunde des Vereins baten uns um einen Stellplatz für ihre Modelle. Landessektionsleiter Manfred Dittmayer stellte uns 2 schöne Segler (B4 mit 5m und eine Blanik mit 4,7m) zur Verfügung. Kim Contento brachte einen Turbinenhubschrauber (EC 135) in der Lackierung des Innenministeriums vorbei.

Am letzten Messetag gab es von der Messeleitung auch Dank und Anerkennung für den erbrachten Aufwand (für manche Akteure bis zu 7 Tage mit dem Auf- und Abbau des Standes). Ein gemütliches Abendessen in der Jedlersdorfer Alm beendete dann den offiziellen Teil der Messe.

Ich danke allen helfenden Händen für die tatkräftige Unterstützung und freue mich schon auf die nächste Modellbaumesse 2020.

 

 

 

Martin Grabher
Obmann FMBC Austria