Abschied

Peter Püschner † 2018

Vor ca.10 Jahren bist du Peter, genannt Obelix dem FMBC Austria beigetreten. Deine Erscheinung verschaffte dir sofort Respekt, noch viel grösser war Dein Herz. Von Beginn an warst Du bei sämtlichen Tätigkeiten für den Verein dabei und hast überall tatkräftig mitgeholfen. Sehr bald wurdest Du zu einer wahren Stütze und hast als Vorstandsmitglied in der Funktion als Kassier unser vollstes Vertrauen gewonnen. Deine einzigartige Weise half uns bei sehr vielen Entscheidungen und Deine klare Meinung war sehr gefragt und geschätzt.
In Deiner Gesellschaft war es auch niemals langweilig. Unzählige Geschichten aus Deinem bewegten Leben erheiterten uns immer wieder und Deine Art der Schilderung bleibt uns unvergessen. Genau das machte auch so manch ungeliebte Vorstandssitzung zu einem angenehmen Treffen mit Freunden.
Bei Ausflügen stehts mit von der Partie, immer bestens gelaunt, oder auch bei jeder Veranstaltung am Flugplatz war es für Dich selbstverständlich, dabei zu sein.
Dein unermüdlicher Einsatz bei der jährlichen Modellbaumesse in Wien war für mich und auch allen anderen immer wieder ein Motivationsschub ohne den es manchmal sehr schwer gewesen wäre, weiterzumachen. Die Lücke, die Du speziell beim Messeteam hinterlässt wird kaum zu füllen sein.
Der Fliegerverein war Deine 2. Heimat obwohl Du auch noch andere sehr interessante Hobbys hattest, von denen Du auch immer wieder begeistert erzählt hast. Über Oldtimerrallys und Bootsausflüge konntest du so manche äußerst unterhaltsame Geschichte erzählen. Jeder, der eine Bootsfahrt auf der Donau miterleben durfte, genoss unvergessliche Stunden mit Dir zu Wasser.
Dein ganzer Stolz war Dein stetig wachsender Hangar, der mit der Zustimmung Deiner dich liebenden und sehr verständnisvollen Frau eine wirklich beachtliche Größe erreicht hatte. Deine Begründung dazu war dann immer: I hau seit Jahren nix mehr zammen, was in den Anfängen für ein ausgewogenes Verhältnis von Zu- und Abgängen Deiner Flugzeugflotte sorgte.
Speziell war auch Deine penible Logbuchführung über jeden Deiner Flieger. Bescheid zu wissen, wie viele Flüge jedes Modell drauf hatte, hat mich immer wieder zum Staunen gebracht. Auch die Begeisterung für Modellhubschrauber wuchs ständig bei Dir und schöne Hubschrauberflüge setzten Dir immer wieder ein breites Lächeln ins Gesicht.
Deine Art vieles erreichen zu wollen aber nichts erzwingen zu müssen, galt für mich persönlich als sehr vorbildlich.
Nun können wir uns nur für alles bedanken, was Du uns gegeben hast. Für Deinen letzten Flug wünsche ich Dir das Beste. Du wirst uns immer in Erinnerung bleiben, Deine Freundschaft war das größte Geschenk für uns. Ich danke Dir dafür.
Martin Grabher

Stefan Rosenich / Poeli1 † 2016

poelihttps://www.youtube.com/user/poeli1

Liebe Verwandte, Freunde, Kollegen und Bekannte,

wir möchten Euch über unseren unbeschreiblichen Verlust informieren bzw. Euch daran teil-haben lassen.

Unser Stefan ist am 20. April in seinem 27. Lebensjahr von uns gegangen.

Es ist für uns noch immer kaum zu fassen, wieso so etwas überhaupt und vor allem so plötzlich passierte. Es traf uns alle unerwartet. Stefan musste nach einem Kollaps am 16. April in einem sehr geschwächten Zustand ins Spital gebracht werden. Er wurde dort untersucht und hat Infusionen bekommen. Anscheinend fehlte in erster Linie ein ausgewogenes Verhältnis der Mineralien Natrium und Kalium. Die Ärzte haben danach seinen Zustand trotz allgemeiner Erschöpfung als stabil erachtet. Stefan selbst rechnete mit einer baldigen Entlassung aus dem Spital und bat noch am 19.April per letzter Comboxnachricht an seine Mutter Eva, um verschiedene Utensilien, die er bei der Entlassung benötigen würde. Am 20. April Vormittag wurde er nach der Einnahme seines Frühstücks in seinem Einzelzimmer im Spital nicht mehr lebend aufgefunden. Sein Herz hatte aufgehört zu schlagen. Offensichtlich ist es infolge des Natriummangels bzw. der Therapie dieses Mangels während des Spitalsaufenthalts zu einem Gehirnödem gekommen, aufgrund dessen er am Weg zum Bad kollabierte und unmittelbar verstarb. Die sofort eingeleiteten Reanimationsversuche verliefen erfolglos.

Seine Eltern und Stiefeltern und seine Schwester durften sich von ihm noch im Spital verabschieden und ein letztes Mal seinen lieben Körper sehen.

Die Familie steht unter Schock. Unseren Schmerz und Verlust können wir nicht in Worte fassen. Unsere einzige Hoffnung ist, dass Stefan nun ohne körperliche Schwäche in der Gesellschaft von unseren geliebten Verstorbenen – allen voran seinem Opa Walter und seinem Opa Paul im Himmel gut aufgehoben ist. Wir sind unendlich dankbar für die Zeit, die wir mit ihm verbringen durften. Wir sind dankbar für die grossartige Liebe und für sein Interesse, das er uns jeweils entgegengebracht hat. Wir sind aber auch dankbar für den mutigen und fleissigen Lebensauftritt von ihm, mit dem er all die Unbill ertrug und das Beste daraus machte. Wir danken ihm auch für seine fachliche und engagierte Unterstützung in allen Dingen der Soft- und Hardware. Nicht zuletzt sind wir ihm dankbar für Tausende Fotos und Filme, in denen er uns, unsere Welt und auch sein eigenes Leben dokumentierte. Er war sowohl in seinem Beruf, wie auch in seiner Freizeit höchst engagiert, authentisch und angesehen. Überall fehlt nun sein freundliches Wesen.

Wenn wir aus den letzten Wochen und Tagen aus Stefans Leben eine Schlussfolgerung ziehen wollen, dann wohl die, dass durch zu viel Angst vor Diagnose und Medizinischen Behandlungen eine Vermeidung von Arztbesuchen stattfindet und so die Gefahr besteht, vielleicht relativ einfache medizinische Probleme (hier ein latentes Elektrolytdefizit) zu übersehen, so dass sich diese zu lebensbedrohlichen Komplikationen entwickeln können. Wenn man nun auch sagen könnte, dass im Krankenhaus durch eine intensivere (z.B. zweistündliche Überwachung des Elektrolythaushalts) die Katastrophe vielleicht hätte vermieden werden können, so gehen wir doch davon aus, dass niemanden Schuld trifft und Stefans Tod vermutlich durch eine Verkettung unglücklicher Umstände erfolgte, die jedoch wahrscheinlich weitgehend von seiner eigentlichen Grunderkrankung im Kindesalter eher unabhängig sind.

Das Krankenhauspersonal hat Stefan bei seinem kurzen Aufenthalt zu jeder Zeit zuvorkommend und gewissenhaft betreut, wofür wir den Schwestern und Ärztinnen auch unseren Dank ausgesprochen haben.

DANKE Stefan!

Die Verabschiedung vom Stefan findet am 6.5.2016 um 15 Uhr am Friedhof Stammersdorf Zentral in 1210 Wien statt (siehe die Parte unten).

In Trauer,

Eva mit Andi, Paul mit Noémi, Lisa-Maria, Anna- und Lotte-Oma

 Korrespondenz-E-Mail:

Eva Maria Plachy – e.plachy@amphora.at

Paul Rosenich – paul@rosenich.com

Peter Szelpal † 2016

szelpalUnser lieber Freund Peter Szelpal hat uns ganz überraschend kurz nach seinem 69. Geburtstag am 21. Jänner 2016  für immer verlassen.

Sein großes Hobby war neben Bowling das Modellfliegen. Er war seit 1987 Vereinsmitglied. Begonnen mit dem Airfisch hat er stets gerne neue Modelle gebaut und geflogen und war auch, soweit es seine Gesundheit nach einem Schlaganfall zuließ, bei vielen Wettbewerben aktiv. In der Pension hatte er ja mehr Zeit.

Als ihn seine Familie am meisten brauchte – in der Nacht bevor seine geliebte  Enkeltochter Carolin eine Gehirntumoroperation hatte – ist er verstorben.

Er wird uns, als manchmal streitbarer Flugkollege,  sehr fehlen. Auf seinem letzten Weg wurde er von vielen Freunden und Flugkollegen begleitet.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Renée, Tochter Sandra, Schwiegersohn Oliver und Enkelin Carolin.

Wir werden ihn vermissen, mir geht mein Freund Peter sehr ab.

Ferry